Akita Inu

Yumi:   

In 2017 haben wir uns entschlossen, dass ein Leben ohne Hund langweilig ist - sowieso weil der vorhandene Garten und angrenzende Wald geradezu ideal für Hund und das Gassi-Gehen sind.

Also machten wir uns auf die Suche nach einem passenden "kleinen" Hund der zwar jung sein sollte aber kein Welpe mehr.  

Nach viel Recherchieren und Lesen wollten wir keinen "Bobtail" mehr weil diese Rasse einfach zu anfällig und pflegeintensiv ist.
Als Exoten kamen "Saarloos Wolfshund", "Husky" und "Aktia Inu" in die nähere Wahl - alles gut bis auf die Grösse.
Als normale Rassen beispielsweise der "Australian Shepherd" und einige Andere.

Mehr durch Zufall haben wir dann unsere Yumi per Anzeige gefunden und die Intuition hat gesagt " ... die ist es ...".

Hier also unser sehr intelligenter, folgsamer aber auch scheuer Akita Inu mit doch recht stattlicher Grösse - also unter uns:
" ... unser winziges Hundi mit möhrenfarbigem Fell ..."

 

Erstkontakt beim Verkäufer - Yumi ist ca. 8 Monate alt, freundlich, hübsch und nicht so gross wie überall zu lesen also genau richtig für uns ...

Heimfahrt ... fast hätte Sie nicht spucken müssen ... 

 

 

 

 

"Eine Stunde noch ?"

 

"Na dann mach ich noch ein Nickerchen ..."

 

"Du sag mal ... sind wir bald da ?"

 

"Ja, dauert nicht mehr lang ..."

 

Zuhause muss man alles erst mal genau untersuchen... wer genau hin guckt: Sie hat eine Kerbe am rechten Ohr - durch einen heftigen Welpen-Streit mit ihrem Bruder.

"Hä, was raschelt da ? Leckerli ?"

"Ich sitz ja schon - jetzt rück den Keks endlich raus !"

Spiel musste ich erst lernen - kann ich aber inzwischen perfekt ... auch kleinere Tricks mit den Mädels funktionieren.

Gewonnen ! Meins !

Tja und das mit der Grösse ... inzwischen ist sie voll ausgewachsen und hat nochmals deutlich zugelegt. Bücken zum Streicheln muss man sich sicher nicht. Aber wir wollten ja auch nie einen Handtaschen-Hund.

Am liebsten ist sie mit im Geschäft oder liegt Zuhause im Garten oder auf der Terrasse.

Rassetypisch ist sie kein Beller sondern bellt nur wenn wirklich etwas los ist oder Fremde am Haus sind. 
Hier wird präzise unterschieden ob derjenige noch auf der Strasse läuft = "nix zu tun" oder in die Einfahrt eingebogen ist = "Job für mich".

Erwachsenen gegenüber ist sie extrem scheu, zurückhaltend und abwartend. Hier bellt sie um zu sagen "halte Abstand".
Kinder dürfen sofort streicheln und sind komplett problemlos - sind die zu wild geht sie weg.

Katzen, andere Hunde oder Tiere sind problemlos.

Bei allem was sie nicht mag sieht man die Wolfstypischen Warnzeichen  
* Rückenfell zur Bürste aufstellen
* Lefzen hoch ziehen "Zähne zeigen"
* Knurren ...

Für uns immer wieder faszinierend: einige Hunderassen verstehen das und verhalten sich super - Andere haben keine Ahnung was sie mit diesen Warnzeichen sagen will und machen lustig weiter. 

Akita Inu's sind ähnlich wie Husky's sie können als Schlitten- und Arbeitshunde sehr ausdauernd laufen aber auch genauso ausdauernd schlafen. 

Übrigens Wasser in Form von Bächen oder Seen ist gerade so OK wenn alle rein gehen - Wasser von oben ist Mist ... da will sie nicht Gassi gehen. Schnee ist dafür das super weisse Zeug das so grossen Spass macht. 

So jetzt reichts aber !!! Ich bin dann mal weg ...